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strandbar.suedblog.de

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Von strandbar - Geschrieben am 15.05.2008, 9:30

Wer hat an der Uhr gedreht, ist es wirklich schon so spaet… Unglaublich aber wahr, unsere Reise ist zu Ende. Zeit, eine Bilanz zu ziehen.

Nach 10,5 Monaten in 16 Laendern mit 23 Fluegen, ca. 50.000 zurueckgelegten Kilometern, einer Erdumrundung und einem unglaublichen Erlebnissammelsurium kehren wir zurueck. Gluecklich, gesund und pro Nase ungefaehr 13.000 Euro aermer. Dank des starken Euros waren hierbei schon die Einkaeufe und das eine oder andere Extra mit drinnen.

Wenn mich jemand fragt, was die fuenf wichtigsten Erkenntnisse waren, wuerde ich sagen:

1. Die Erde ist zwar groß, aber nicht so groß, dass man globales Denken nicht noch viel weiter bringen muss.

2. Der Einfluss des Menschen ist ueberall zu sehen. Ueberbevoelkerung, Muell, Abholzung, Bodenerosion, Ueberfischung, klimabedingte Veraenderungen und Luftverschmutzung sind nur einige der Beispiele. Die Intensitaet ist aber von Land zu Land sehr unterschiedlich.

3. Der Besitz ist so unglaublich unterschiedlich verteilt zwischen den einzelnen Laendern sowie auch unter der Bevölkerung.

4. Alles, was man zum Leben fuer fast ein Jahr braucht, passt in einen Rucksack. Wobei von den ca. 20 Kilo Gepaeck noch etwa die Haelfte der persoenlichen Unterhaltung dient. Sprich, es ginge mit noch weniger.

5. Man freut sich wieder auf das alltaegliche Leben daheim. Familie, Freunde und ein paar Sachen, die (nur) daheim so selbstverstaendlich sind, wie nicht immer unterwegs zu sein, nicht den Rucksack alle paar Tage erneut packen zu muessen, Zimmer ohne tierische Ueberraschungen, Verkehr der gewissen Regeln folgt. Ein Badzimmer das immer warmes und kaltes Wasser liefert, das man nicht mit anderen teilen muss und einen gewissen Hygienestandard hat. Ein richtiges Bett, in dem wir beide ausreichend Platz haben, die Matratze nicht nur aus Kuhle besteht und ein Schrank, in dem mehr Klamottenauswahl ist, als 1 Pullover, 1 Jacke, 3 Paar Socken, 7 T- Shirts, 10 Unterhosen, 3 Shorts und 2 lange Hosen, wobei die Haelfte davon im Durchschnitt immer bereits gebraucht und eher nicht verwendbar ist!

Wenn wir uns im Nachhinein nochmals entscheiden muessten, ob wir es wieder machen wuerden, unsere Jobs zu kuendigen und uns auf das Wagnis einzulassen, was eine solche Reise wohl immer sein wird, lautet die klare Antwort: Ja sofort!

Aber jetzt freuen wir uns erstmal auf Daheim! Auch wieder auf eine Arbeit, die einen richtig fordert. Julia hat sich bereits online auf Arbeitssuche begeben, fuer mich ist die Sache wohl klarer. Bei J&C, sowie in der Blechnerei duerfte mehr als genug Arbeit fuer mich uebrig sein und richtig, das Isle of Rock steht ja auch gerade an und nicht zuletzt werde ich wohl dieses Jahr noch meinen Meister fuer Veranstaltungstechnik machen. Wir freuen uns darauf!

Von strandbar - Geschrieben am 04.05.2008, 9:24

Heute haben wir uns auf die Mission Walhai begeben. Aus diesem Grund haben wir uns morgens um 6:30 Uhr mit zwei anderen Rucksackreisenden nach Donsol begeben. Donsol ist die selbsternannte Walhaihauptstadt der Welt.
Mit einem Pumpboot (Boot mit zwei Auslegern) ging es dann in die Walhaibucht. Der Captain und drei weitere Spotter (Suchmannschaft) haben sich sofort daran gemacht, das Meer nach auffaelligen Schatten ab zu suchen.

Das Boot

auf dem Ausguck

Bereits nach 30 Minuten hieß es zum ersten Mal Walhai voraus. Ab diesem Moment geht alles sehr schnell. Alle auf das Vorderdeck, Taucherbrillen auf und waehrend das Boot sich noch in Bewegung befindet, springt man auch schon ins Wasser. Wenige Sekunden spaeter kam dann auch schon ein gigantischer Schatten im Wasser auf einen zu. Der erste Umriss, den man im nicht ganz klaren Wasser wirklich wahrnimmt, ist das gigantische Maul.

Walhai von vorne

Die Dimensionen der Haie sind mit bis zu 18 Metern unglaublich, zumal man sich so dicht an Ihm befindet. Man koennte Ihn jederzeit Anfassen, so dicht ist man an diesem sanften Riesen! Allerdings kann man nicht lange mithalten. Was der Hai mit einem gelegentlichen, traegen Flossenschlag erledigt, bringt einen beim Schnorcheln binnen 2-3 Minuten voellig ausser Atem.

noch mehr Walhai

Beim zweiten Walhai waere Julia beinahe im Hai gelandet ;-). Nein, war nicht gefaehrlich, aber das Maul ist direkt vor Ihr aufgetaucht beim ersten Blick unter Wasser. Da war Julia etwas ueberrascht. Der 12 Meter-Hai nahms eher gelassen. Er schwamm eine ganze Weile neben und mit uns, bis er sich entschieden hatte, wieder in der Tiefe zu verschwinden.

Zuerst noch greifbar nah...

....dann schon am Absteigen...

...und eigentlich schon weg.

* Das Problem, einen 12 Meter langen Fisch zu fotografieren ist, Ihn komplett auf das Bild zu bekommen 8-) *

Nach dem uns unser Boot wieder aufgelesen hatte, ging die Suche weiter und siehe da, wir wurden auch noch mit einem dritten Walhai beglueckt. Der dritte Hai war eher noch ein ‘kleiner’ mit geschaetzten 9-10 Metern. Dafuer hatte er ein paar Fische dabei, die mit Ihm unterwegs waren. Auch dieser gab sich von uns recht unbeeindruckt und wir konnten mehrere Minuten in unmittelbarer Naehe vor, neben und ueber Ihm rumschnorcheln.

Die Truppe

voellig erschoepft vom Paddeln!

* Die Maedels waren von den Walhaien einfach ueberwaeltigt ;-) *

Die letzten Tage hier in den Philippinen wollten wir eigentlich noch nett an einem Strand zubringen. Hierfuer wollten wir den Sueden von Luzon erkunden. Mit einem Minibus sind wir somit von Legaspi nach Gubat gefahren, um dort den im Reisefuehrer ganz nett beschriebenen Rizal Beach auf zu suchen. Das war leider eher eine Pleite. Es gab zwar Sand,

Rizal Beach

aber die zwei Hotels hatten Ihre besten Jahre eher im letzten Jahrzehnt. Die Nahrungssuche gestaltete sich auch schwierig, das einzige “Restaurant” war in der Speiseauswahl doch eher sehr beschraenkt.

Am naechsten Tag haben wir daher einen Standortwechsel an den 25 KM entfernten Bacon Beach vorgenommen, nach ca. 3 Stunden in Jeepneys, Fahrradrikschas und Tricycles (Moped mit Beiwagen) sind wir dort endlich angekommen.

Tricycle

Allerdings folgte auch hier eher eine Ernuechterung. Das erste bewohnbare Zimmer war ab 25 Euro zu haben, Restaurants auch hier Fehlanzeige. Der Tourismus beschraenkt sich hier auf die Philippinos und die bringen Ihr Essen mit. Das Unternehmungsprogramm war auch duerftig, ausser Tauchen mit dem einzigen wirklichen Hotel, waere mit ca. 200 Euro fuer 2×2 Tauchgaenge zu Buche geschlagen. Eines der 5 Zimmer gabs da aber doch schon fuer umgerechnet 95 Euro die Nacht aufwaerts.

Hier war der Punkt erreicht, wo wir uns entschieden, das naechste Jeepney nach Sorsogon zu nehmen. Diese Stadt ist zwar auch keine Schoenheit, versprach allerdings wenigstens ein Abendessen, zumindest wenn man vor 8 Uhr sich etwas sucht, danach ist ueberall auch hier der Rollladen unten.

Insgeheim hatten wir die Hoffnung, am nachsten Tag nach Legaspi zurueck zu kehren und dort unseren Flug auf den naechst moeglichen Abflug zu verschieben… Die Hoffung stirbt zuletzt und somit sitzen wir hier noch weitere vier Tage fest bis wir am 6. Mai nach Manila fliegen duerfen. Im Uebrigen haben wir heute nach vier Tagen den ersten anderen Reisenden auf der Strasse gesehen! Die einzige wirkliche Sehenswuerdigkeit in Legaspi ist der Vulkan Mount Mayon, der stets ein kleines Rauchwoelkchen ausstoesst.

Mount Mayon

Somit Zeit, unsere Bilanz ueber die Philippinen zu ziehen:

Die Phillipinen haben einen unheimlichen Kontrast. Waehrend in den Touriregionen 24 Stunden Betrieb ist und bald jede Art von Aktivitaeten moeglich ist, werden ausserhalb dieser Regionen um 8 Uhr Abends die Buergersteige hochgeklappt. Oft waren wir die Attraktion und Ziel vieler neugieriger Blicke, wenn wir in so einer Region aufgetaucht sind. Wobei die Leute sehr nett sind.

Die Verkehrsverbindungen sind eine Katastrophe, Querverbindungen zwischen interessanten Zielen so gut wie nicht existent. Somit ist es mit am Einfachsten, wenn man von Ziel zu Ziel immer wieder ueber Manila fliegt.

Auch hier haben die Duschen einen gewissen “Fearfaktor”. Wenn man einen elektrischen Stuhl konstruieren muesste, aber keinen Stuhl zur Hand hat, koennte so die Loesung aussehen.

Elektrischer Stuhl zum Hinstehen

Die Essenssuche ausserhalb der Touriregionen ist nicht gerade einfach, wenn es einem nicht gerade nach Reisgericht steht. Die Alternative ist oft nur Fastfood. Pizza, Pasta und Burger. Selbst Mc Donalds hat sich hier auf genau diese Menues eingestellt.

Lecker Mc Spaghetti

 

 

 

 

Von strandbar - Geschrieben am 28.04.2008, 16:32

Nachdem wir unser Tauchvergnuegen am Sabang Beach eingestellt haben (hier noch ein paar weitere Highlights, ein Hai der mal vorbeikam war leider schneller als ich mit der Kamera!)

Pygm Seahorse

(kleinstes Seepferdchen der Welt das Pygm Seahorse mit max 4 mm empfiehlt es sich genau hin zu sehen)

Mal wieder einer!

Und jetzt noch jede Menge Nacktschnecken, wirklich bizarre Kreaturen

Eher eine Weichkoralle

 

sind wir wieder zurueck nach Manila gereist. Eigentlich wollten wir auf dem Landweg von Batangas nach Legaspi reisen, allerdings ist dies auf manilischen Verkehrsnetzen so eine Sache. Querverbindungen sind so gut wie nicht existent oder man kann sich auf eine 2-Tagesreise in Jeepneys und diversen Bussen einstellen.

Kurzerhand haben wir darum beschlossen nach Manila zurueckzukehren und von dort mit Cebu Pacific Airlines nach Legaspi zu fliegen. Den Flug haben wir versucht ueber das Internet zu buchen, funktionierte allerdings, warum auch immer, mit unseren Kreditkarten nicht. Kurzerhand sind wir dann zu einem Cebu Buero in ein Einkaufscenter gefahren. Leider mussten wir dort feststellen, dass ca. 60 Wartende in dem Buero sassen und man teilte uns mit, dass auch keine neuen Wartenummern vor dem Schließen mehr ausgegeben werden.

Allerdings sind wir in Asien und ein ‘geht nicht’ gibts nicht, oder nur selten. Kurzerhand habe ich dann den Wachofficer gefragt, ob er nicht doch eine Moeglichkeit sieht. Er bedeuete mir, etwas entfernt vom Eingang zum Reisebuero zu warten. Nach zwei Minuten nahm er mich dort in Empfang und bedeutete mir, ihm durchs Kaufhaus zu folgen. Auf der Rolltreppe bekam ich dann von ihm einen Wartenummerbon zugesteckt. Das Trinkgeld hatte er sich verdient. Immerhin hatte er uns mindestens einen weiteren Tag Manila erspart. Nach kurzem Warten im Office, zu dem wir auf verschiedenen Wegen zurueck gekehrt waren, konnte ich dann unsere Fluege buchen. Asien in all seinem Chaos, laesst manchmal doch andere Loesungsansatze zu ;-).

Von strandbar - Geschrieben am 22.04.2008, 15:08

Nachdem wir einige schoene, heisse Tage am Ton Sai Beach nahe Krabi zugebracht hatten, inklusive einem Bilderbuch-Sonnenuntergang, sind wir mit dem Boot zurueck nach Phuket gefahren.

Sonnenuntergang am Strand 

 

 

 

Am folgenden Morgen ging unsere Reise weiter, vorerst nach Kuala Lumpur. Am Flughafen haben wir bei Air Asia nochmals versucht, wegen dem gestohlenen Geld etwas zu erreichen, da auf unsere bisherigen Anfragen nicht geantwortet wurde. Aber, wie es eben so ist, die Airline will es nicht gewesen sein, es muss ein Mitarbeiter des Bangkok-Airport verantwortlich sein, wir sollen uns an die Polizei wenden. Da das wahrscheinlich soviel ergibt als wenn man das Geld selbst in den Muell schmeisst, haben wir unsere Bemuehungen dann eingestellt.

In KL haben wir am Billigairline-Terminal auch denselben Service bei der Einreise genossen, da wurde dann auch an Zollbeamten gespart . Die Schlangen waren riesig, wir standen ca. 30 Minuten an, um nach KL einzureisen. In aller Fruehe um 5.30 gings dann wieder zum Airport, gegen 11 Uhr waren wir schon auf den Philippinen gelandet. Es folgte eine zweistuendige Busfahrt nach Manila.

Die Stadt selbst kommt einem vor wie ein einziger, riesiger Vorort. Es reihen sich Elendsviertel aus Wellblech- und Holzverschlaegen an grosse Betonbauten und Golfplaetze, alles wild durcheinander und schon wieder halb verrottet. Der Verkehr ist ein einziges Chaos auf zwei bis sechs Spuren, meistens ist ohnehin Stau. Auffallend und besonders sind aber im Verkehr die sogenannten Jeepneys, umgebaute alte Jeeps, die jetzt als Bus oder Taxiersatz dienen und zum Teil aufwendig optisch aufgemotzt wurden.

Jeepney

 

Jeepney 2

Wirkliche Viertel sind nicht auszumachen, dennoch versuchten wir in der angeblichen Tourizone eine Uebernachtungsmoeglichkeit zu finden, zuerst zu Fuss. Wir mussten relativ schnell feststellen, dass es entweder bereits voll war, es nur noch die Praesidentensuite zwischen 60 und 400 US Dollar gab oder dass zwei durchschnittlich grosse Europaeer einfach nicht in das angebliche Doppelbett reinpassen. Kurzum ging die Suche per Taxi weiter und brachte uns nach weiteren fuenf Versuchen endlich ans Ziel.

Wir empfanden Manila nicht als besonders sehenswert. Der chaotische und ueberfuellte Eindruck bleibt staendig erhalten, oft werden wir von Kindern angebettelt. Man wird selbst wenn man eine leere Plastikflasche in der Hand hat danach gefragt, weil es beim Muellhaendler dafuer ein paar Centavos gibt. Ansonsten sind die Philippinos eher zurueckhaltend und eher etwas reserviert und kuehl. So fiel es uns nicht schwer, so schnell wie moeglich die Stadt zu verlassen. Wir fuhren also zu einem Busterminal, das laut Reisefuehrer fuer unsere Route zustaendig ist. War es aber nicht. Man schickte uns zu einer anderen Station, 30 Minuten mit dem Taxi entfernt. Das hat dann auch geklappt, und wir fuhren gemuetlich aneinandergekuschelt auf der Dreierbank (fuer drei Asiaten bedingt, 2 Europaer und ein Asiate eher nicht ) nach Batangas. Unterhalten wurden wir von sehr zweifelhaften, einheimischen Gewinnshows im Bus-TV. Zu Hause wuerde das als Koerperverletzung oder Volksverdummung gehandelt…

Am Zielort angekommen blieben uns noch zehn Minuten, um das letzte Boot des Tages nach Sabang zu erreichen. Wir haetten uns nicht beeilen zu brauchen, da wir 45 Minuten spaeter immer noch im Hafen lagen, um noch auf einige Fahrgaeste zu warten, die die Uhr nicht lesen koennen. Erst als es nach einer Stunde Warten mehr und mehr zu Streitigkeiten kam deswegen und vor allem auch die Einheimischen recht aufgebracht waren, ist man ohne die fehlenden Schaefchen abgefahren.

In Sabang haben wir nun ein nettes Zimmer am Strand und fuehlen uns schon deutlich wohler. Hier dreht sich fast alles ums Tauchen. Passend dazu haben wir einen unserer ehemaligen Tauchlehrer aus Thailand hier getroffen, Alain aus Schaffhausen. Die restliche Kundschaft kommt her, um Spass zu haben. So drueckt man das dann aus, wenn man sich eine der oft noch minderjaehrigen Philippinas angelt fuer die Ferientage. Es ist schon sehr auffaellig, aber es scheint hier ganz normal zu sein. Immerhin werden 70 % des Tourismus auf den Philippinen durch Sextouristen bestritten.

Tauchboot

Was wir feststellen mussten ist, dass ein Teil der Schoenheit definitiv unter Wasser zu suchen ist. Die ersten Tauchgeaenge haben uns schon fuer so manches entschaedigt. Rein heute haben wir auf 2 Tauchgeaengen etliches zu sehen bekommen, darunter Seepferdchen, Riesenmuscheln, eine Schildkroete, einen Kuhfisch, Rotfeuerfisch, diverse Nacktschnecken, grosse Zackenbarsche, Thunfische, Rochen und jede Menge Soft- und Hartkorallen und, und, und.

Seepferdchen

Wrack

Schildkroete

Mehr Wrack

Fisch an der Reeling

Heute morgen haben ich dann meinen ersten Nitrox Tauchgang gemacht. Nitrox oder Enriched Air nennt man es, wenn man mit Pressluft taucht, deren Sauerstoffgehalt nicht wie normal bei 21 % liegt sondern z.B. bei 32 %. Dieses Anreichern erlaubt es einem, deutlich laenger auf z.B. 30 Meter Wassertiefe zu bleiben, wo wie heute eben ein Wrack liegt. Der Tauchgang selber war der Hammer. Neben Tauchen in dem Wrack und Fischschwaermen gab es sozusagen als Dreingabe noch 2 Seeschlangen.

Korallenschlange (giftig, aber zahm!!!)

Andferes Wrack

Im Wrack

Federstern mit Fisch

Heute gings dann an den Tauchplatz ” Hole in the Wall” und in die “Cannyons”. Da flattert einem vor lauter Stroemung alles am Koerper und man ist immer ganz froh wenn man sich hinter einem Felsen vor der Stroemung schuetzen kann. Allerdings scheint genau das den Fischen zu gefallen. Da gabs Tonnen davon!!!

Hole in the Wall

Steinfisch

Fisch

Fisch

und nochmals Fisch

kleines Quiz ? Wer findet den Froschfisch. In jedem Bild ist wirklich einer versteckt.

schwarzer Frogfish

anderer Froschfisch

Und noch ein paar besondere Arten!

Snake Eel

Ghostpipe Fisch

Keine Ahnung wie dieser Bursche heisst!

Auch dieser Bursche ist mehr eher unbekannt

Batfisch

Juliafisch!!!

 

Von strandbar - Geschrieben am 16.04.2008, 15:47

Ja es ist mal wieder soweit, wir schreiben das Jahr 2551. Hier ist heute fuer uns das vierte neue Jahr binnen 12 Monaten angebrochen. Dieses mal das buddhistische Neujahr oder Songkranfest, auch bekannt als das weltgroesste Wasserspritzfest.

Hierbei macht es seinem Namen alle Ehre. Kaum waren wir mit dem Longtailboot in Ao Nang angekommen,

Das Verkehrsmittel...

... und der Antrieb!

fing die Party auch schon an. Ein nicht endender Autocorso schlaengelte sich durch die Strassen. Auf den Ladeflaechen der Pickups sind etliche Thais von jung bis alt damit beschaeftigt, aus grossen Wasserfaessern Passanten und andere Pickuptrucks nass zu spritzen.

Wasser Marsch!

Familie mit Kampfausruestung

Die Passanten, auch im Neujahrstaumel, wehren sich natuerlich auch mit reichlich Wasser. Und da es deutlich mehr Spass macht, wenn man dem Wasser noch Puder beimischt, ist die ganze Gegend nass und weiss.

Alles wurde gepudert

... Juergen auch.... 

... die Autos nicht zu vergessen! 

Besonders angenehm ist auch die Variante, wenn man sein Wasser mit ordentlich Eis vermengt, das hilft als Gegenmaßnahme auf Wasserpistolensalven am besten! Wer einen Dampfstrahler gerade zur Hand hat, darf natuerlich auch gern diesen einsetzen…

Variante Dampfstrahler

Kleines Kind, grosse Wirkung

Es hat folglich keine 2 Minuten gedauert bis wir nass und pudrig waren. Besonders lustig fand ich Julias Gesicht, als Ihr ein Kuebel Eiswasser in den Nacken gekracht ist. Leider koennte ich davon kein Bild machen, da mehrere Personen damit beschaeftigt waren, mich einzupudern…. Aber auch wir haben reichlich Neujahrswuensche ausgeteilt. Ich kann nur sagen, es blieb kein Auge trocken!

Juergen beim Vergeltungsschlag

und wieder zurueck bekommen...

Nachtrag zum Tagesbeginn:

Das Erwachen im neuen Jahr begann eher unsanft damit, dass uns eine ausgewachsene Kokusnuss (samt Schale, also nicht nur die Nuss wie man Sie bei uns im heimischen Supermarkt findet) aus ca. 20 Metern Hoehe auf unser Huettendach aus Wellblech gefallen ist. Da ist man mit klingelden Ohren ploetzlich hellwach! Happy New Year.

Von strandbar - Geschrieben am 12.04.2008, 11:17

Wir haben uns entschlossen, ueber Phuket nach Kuala Lumpur zu fliegen und von dort weiter nach Manila in den Philippinen. Aus diesem Grund haben wir uns mit billigen Tickets von Air Asia eingedeckt, die 3 Fluege haben uns gerade mal 120 Euro pro Person gekostet.

Im Flughafen in Phuket bemerkte Julia, dass wohl jemand an Ihrem Rucksack sich zu schaffen gemacht hatte. Auf den ersten Blick schien aber alles vorhanden zu sein. Erst in unserem Guesthouse am Patong Beach bemerkten wir, dass unser Notgroschen in Hoehe von 50 Euro aus dem Rucksack verschwunden war.

Der Hammer an der Sache ist, dass das Geld zwischen Check In und Gepaeckausgabe verschwunden ist. Der Dieb musste sich aber auch ausfuehrlich Zeit zur Durchsuchung gelassen haben. Als erstes hatte er die 2 Schnallen der Traeger zu oeffnen, musste das Regencover abziehen, weitere 2 Schnallen vom Rucksackdeckel loesen und diesen hochklappen. Danach den Reissverschluss fuer die Deckelinnentasche aufziehen und dann den im Impfpuch versteckten 50 Euro Schein rausziehen. Danach hatte er genuegend Zeit, alles wieder zu verschliessen, lediglich eine verdrehte Schnalle zeigte uns, dass jemand dran war. Alle anderen Wertgegenstaende wie unser GPS oder ein Leathermann Messer blieben zurueck. Da liegt der Verdacht sehr nahe, daß es sich bei diesem Diebstahl wohl um ein systematisches Vorgehen handelt und nicht um einen Gelegenheitsdieb. Vielleicht sieht man ja sogar im Roentgenscanner den Silberstreifen des Geldscheins….

Am Patong Beach wird man ebenfalls ausgeraubt, aber auf andere Weise. Guesthouses fangen hier in einem Preisrahmen an, wo man anderswo schon ein Hotel bekommt. Essen kostet hier auch deutlich mehr… Im uebrigen scheint hier auch sonst jedes Thailand-Klischee erfuellt.

Geschaeft am Pathong Beach.... 

Pumpuis (Thaiausdruck fuer kleine dicke weisse Maenner) vertreiben sich hier die Zeit mit den Thaimaedchen, wobei dass Vergnuegen wohl eher auf der Farrang (Thai fuer Auslaender, woertlich Langnase) -Seite zu liegen scheint, vielleicht ist es am Zahltag andersrum… Der Strand ist auch nicht gerade nach unserem Geschmack. Wenn man mal von dem vermuellten braeunlichen Wasser absieht, sich einen Liegestuhl gemietet und sich an den Jetski und Motorbootlaerm gewoehnt hat, kann man ausgiebig Touristinnen begutachten, welche besser Ihre Bademode anbehalten haetten. Zu allem Ueberfluss ist auch noch Julia aufmuepfig und malt mich mit einem Kugelschreiber an. Soeben wurde mir auch noch mitgeteilt, ich solle mich aus Ihrem Kreuzwortraetsel raushalten und die Klappe halten.(Anmerkung: dies geschah auf Grund von mehreren unqualifizierten Kommentaren bezueglich meiner Raetselkuenste.). Ich werde Ihr wohl nachher das Nutella verstecken!

Es scheint fast so, dass wir hier nicht laenger als noetig bleiben.Gesagt getan und seit gestern sind wir am Rayley Beach und die Welt sieht wieder anders aus. Sehr viel anders !

Auf dem Weg nach Krabi 

Ton Sai Beach 

Felsige Umgebung 

Von strandbar - Geschrieben am 05.04.2008, 9:46

Von Lunag Prabang haben wir uns einen VIP Bus nach Vang Vieng gegoennt. Die Fahrt dauerte 6 Stunden und kostete inklusive Mittagessen, Bordgetraenken und kleineren Snacks doch ganze 10 Euro pro Nase. Die Strecke hatte es aber mit Ihrem Kurvenreichtum und Steigungen und Gefaellen in sich.

Bar am Fluss in Vang Vieng

Felsenlandschaft

In Vang Vieng, der Tubinghochburg des Landes (man setzt sich auf den aufgeblasen Luftschlauch eines LKW-Reifens, dem sogenannten Tube, und laesst sich damit einen Fluss runtertreiben), haben wir uns erstmal ein nettes Guesthouse direkt am Fluss genommen und haben die Tage mit Erkundung der Gegend zugebracht. Unter anderem sind wir zu einer Hoehle in einem der Karstfelsen gelaufen.

Pfad zu den Felsen

Hoehleneingang

Eigentlich war es gar nicht so anstrengend, aber die aufkommende Hitze hat uns dann doch zu schaffen gemacht. Die zwei Hoehlen waren ganz nett, aber nichts spektakulaeres.

So kann eine Landebahn aussehen (VV)

Gestern ging es dann von Vang Vieng wieder mit dem Bus nach Vientiane. Allerdings stand auf diesem Modell nur VIP darauf, drinnen war eher 3. Klasse.

Die vierte Klasse...

Nach dem der Busfahrer von mehreren Gaehnattacken heimgesucht wurde waehrend er mit Spitzengeschwindigkeiten um die 30 kmh herumraste, hat er zum Glueck beschlossen, die aufkommende Muedigkeit mit diversen Einkaeufen und Stopps zu vertreiben. So hielten wir bei 4 Stunden Fahrt fuer:

1. Einkauf von Mangos fuer den Fahrer
2. Einkauf von 2 Colas fuer den Fahrer
3. Pinkelpause fuer den Fahrer
4. Aufnahme eines Freundes des Fahrers
5. Allgemeiner Stop, auch alle anderen Passagiere duerfen sich mit Getraenken versorgen und ggf. die Toilette benutzen.

Der sechste und letzte Stop diente dann der Ankunft in Vientiane. Ein Guesthouse war relativ schnell gefunden. Leider stellte sich heraus, dass unser Zimmer direkt an eine Grossbaustelle angrenzt, die quasi nach dem Badezimmer beginnt.

Kleiner Exkurs zum Thema Badezimmer und Sicherheit. Ohne Worte.

Man beachte die Anordnung!

Das Geraet neben dem Duschkopf

Nein dies ist kein Fehlstromschutzschalter (FI), sondern eine “waschechte” 20-Ampere -Sicherung  in 2 poliger Ausfuehrung, sozusagen Schutzleiter waere auch schoen gewesen.

So war ein Weckruf heute morgen ueberfluessig. Auf unserer Erkundungstour gestern abend haben wir natuerlich auch den Rummelplatz besucht, der vor dem Hotel in Betrieb war. Dort gab es ein Riesenrad der etwas aelteren Art zu sehen. Die Funktion des Karusellbremsers war hier von grosser Bedeutung…

Das Riesenrad von vorne

und hinter den Kulissen

Da bald das thailaendische Neujahr begangen wird und alle Thais zu ihren Familien heim reisen, werden wir Vientiane morgen schon wieder verlassen, um noch mit dem Zug fahren zu koennen. Bis dahin werden wir uns noch eine Massage und ein, zwei Gaenge in der Herbal Sauna goennen.

 

 

Von strandbar - Geschrieben am 31.03.2008, 5:23

Die letzten Tage haben wir einen Mahoutkurs gemacht. Ja richtig, einen Elefantentreiberkurs! War eine mords Gaudi.

Zuerst sind wir, wie bei einem normalen Elefantentrek, auf einer Holzbank auf dem Elefant gesessen und haben damit eine Proberunde gedreht.

Die uebliche Touristenrundfahrt

Dabei faellt sofort auf, wie trittsicher und gelaendegaengig ein Elefant ist. Selbst im steilen, matschigen Gelaende kommt er jeden Hang auch mit 3 Personen Zuladung hoch. Dafuer ist er allerding auch ein wahrer Urwaldvertilger, so ein Elefant schaufelt am Tag ca. 250 Kg Gruenzeug in sich rein.

Futter oder Sonnenhut

Hierbei verschmaeht er es auch nicht, im Vorbeilaufen mal ein kleiners Baeumchen mit zu nehmen.

Im Basiscamp zurueck haben wir dann die Dickhaeuter erst mal mit ein paar Bananen belohnt. Diese wurden dankend mit dem Ruessel entgegengenommen, wobei die Haltetechnik eine Mischung aus festhalten und ansaugen sein kann.

Die Ruessel-Ansaugtechnik

noch mehr Bananen...

Richtig lustig ist es auch, wenn man einen Palmstrunck verfuettert, das knirscht dann recht ordentlich.

Danach haben wir Mittagspause gemacht und die Kommandos in laotisch gelernt, um uns mit unserem Elefant auch begreiflich zu machen.

Diese haben wir dann auch gleich in der Praxis erprobt. Allerdings saßen wir diesmal dem Elefanten im Nacken bzw. hinter seinen Ohren, was deutlich besser ist als in diesem Wackelkorb. Und dann gings auch schon durch den Urwald.

Elefantenritt mal anders

Mein Elefant scheint etwas Probleme mit meiner Aussprache gehabt zu haben… In jedem Fall war das klare Kommando fuer ‘nein’ nicht bei Ihm angekommen… man moechte Ihm ja nichts unterstellen… das Bambusgebuesch weist in jedem Falle jetzt einen gewissen Verbiss auf! Ihm hats geschmeckt….

Juergen und der Elo

Als die ersten Kommandos saßen, haben wir unseren Bungalow in der Elephant Lodge bezogen.

Bungalow

Waren echt suess gemacht und hatten einen netten Blick auf den Fluss.

Die Aussicht

Im Bungalow fanden wir dann auch unseren Mahoutanzug. Der Elefant soll wenigstens gleich wissen, wer vor Ihm steht ! Zumal es um so eine wichtige Angelegenheit ging wie die Dickhaeuter zu waessern und zu schrubben. Was fuer ein Spass, auch fuer uns.

Badevergnuegen

Und ja, Elefanten koennen tauchen, da kommt dann nur von Zeit zu Zeit mal ein Stueck Ruessel aus dem Wasser. Das Fazit vom Baden war, auch der Mahout nimmt ein Vollbad, da hilft der Elefant schon mit.

Am Abend sind wir dann mit den Elefanten zu Ihrem Nachtquartier in den Dschungel geritten.

Abends am Fluss

Am naechsten Morgen mussten wir frueh raus. Bereits um 6 Uhr haben wir uns auf den Weg gemacht,

Morgens im Wald

unsere Dickhaeuter aus dem Dschungel zu holen und diese zum Camp zu reiten. An dieser Stelle sei angemerkt, dass der Elefant auch am Morgen so ein Baeumchen nicht verschmaeht.

Den restlichen Tag verbrachten wir dann mit einem netten Kajaktrip. Zu zweit im Kajak gings flussabwaerts.

Im Kajak

Da momentan noch Trockenzeit ist, fuehrt der Fluss nicht all zu viel Wasser und es war mitunter recht flach. Auch die Stroemung liess etwas zu wuenschen uebrig, so dass wir kraeftig paddeln mussten. Da kamen die angeblichen Stromschnellen gerade richtig. Dafuer haben wir allerhand Dinge vom Wasser aus gesehen.

Aussichten...

Viele Fischer mit ihren verschiedensten Netzen und Geraeten und auch einige Wasserbueffel, die auch mal bis
zum Kopf im Wasser stehen und eben so schnell wieder aufstehen.

Wasserbueffel verlassen den Fluss

Unterwegs machten wir Mittagspause auf einer Flussinsel, danach sind wir die restliche Strecke gepaddelt. Insgesamt waren wir ca. drei Stunden am Paddeln, das Vollbad danach war dann auch sehr willkommen.

Von strandbar - Geschrieben am 28.03.2008, 9:51

Nach dem wir unsere Visa per Express gemacht haben und unser Passport (ohne uns) fuer einen Tag nach Bangkok gereist und wieder zurueckgekehrt ist, sind wir Richtung Laos aufgebrochen.

Zuerst ging es 7 Stunden mit dem Minibus, welcher exclusiv fuer uns zwei zur laotischen Grenze, in ???? gefahren ist (Der Grenzuebergang ist erst kuerzlich fuer Touristen freigegeben worden und deshalb noch nicht in der Karte verzeichnet). Nachdem wir die laotische Grenze kurz und schmerzlos hinter uns gebracht haben ging es dann weitere 1,5 Stunden mit einem Jeep ueber eine ausgewaschene Piste bis nach Hongsa, wo wir die Nacht verbrachten.

Hongsa (GWD)

Markstaende am Abend

Im Gegenzug zu unserem armen Minibusfahrer, welcher direkt im Anschluss dann die ganzen sieben Stunden wieder zurueck nach Chiang Mai fahren musste.

Ueber der gesamten Grenzregion lag wie ein Nebelschleier. Dieser stammt von den Brandrodungen. Man sieht auch ueberall kleinere Feuer schwelen und ganze Haenge, die zur Bewirtschaftung bereits abgefackelt wurden.

Heute morgen war dann stroemender Regen angesagt. Nicht gerade das beste Wetter, um ueber eine Jungelpiste 1,5 Stunden bis an den Mekong zu unserem Boot zu ruetteln. Die Piste glich dann auch eher einem Flussbett.

Am Mekong angekommen waren wir dann ganz froh, diesen Grenzuebergang genommen zu haben, da es fuer uns nur vier Stunden bis nach Luang Prabang waren.

Unser Hafen am Mekkong

Die anderen, welche ueber Chang Rai nach Laos eingereist sind, saßen heute bereits den zweiten Tag auf den etwas harten und ueberbelegten Holzbaenken.

Ausserdem war es mit 20 C sportlich frisch. An dieser Stelle waren wir ganz froh, dass wir unsere Anoraks und langen Hosen noch zur Hand hatten, vor allem als der Fahrtwind des Bootes noch dazu kam. Zumal wir einen Tag davor noch bei fast 45 C in Chiang Mai schwitzen mussten.

Die Zeitangabe war allerdings auch in asiatischer Zeit angegeben. Somit wurden aus vier Stunden Bootsfahrt dann doch fast acht Stunden.

Auf dem Boot

Das tat der Sache keinen Abbruch, da die Fahrt den Mekong runter eine Kulisse sondergleichen bot und die kleinen Stromschnellen und Wasserwirbel sorgen immer wieder fuer etwas Spannung. Zumal der Wasserrand doch eher felsig ist.

Auf dem Boot konnte ich dann noch eine besondere Geste der Voelkerverstaendigung beobachten und auch im Bild festhalten! *grins*

auch ohne Worte eine klare Geste!!!

Kurz darauf wurde ich aber ueberrascht, als ich von jemandem auf dem Boot mit
Juergen ?! angesprochen wurde. Es ist schon unglaublich, wenn mann hier in Laos ploetzlich jemanden von daheim trifft. Daniel und seine Freundin Emma ! Spontan mussten wir dies begiessen und haben erstmal ein Bier Lao aufgemacht.

Die naechsten Tage verbrachten wir dann zusammen mit gemeinsamen Unternehmungen , welche vom gemuetlichen Teil wie der laotischen Form des Fondues/Grillens

Laotisches BBQ/Fondue

ueber Marktbesuche,

Nachtmarkt in Luang Prabang

Dampfsauna und Massge besuchen, bis zum Besuch eines Wasserfalls reichten.

Wasserfall zum Baden

Mit dabei waren auch noch ein paar andere Bekannte, welche eine recht internationale Truppe formten (Schweiz, Chile, Irland, Alaska, Deutschland).

Reisegruppe-International

In jedem Fall haben wir viel Spass hier in Luang Prabang, aus diesem Grund noch ein paar Bilder aus der netten Stadt am Mekong.

Blick ueber den Mekong der Lebensader der Region

Die Hauptstrasse!

interessanter Brueckenbau

Zum Thema Besonderheiten in Laos.

1. In Australien und Neuseeland gibt es sogenannte Shotoverjets (Motorboote), mit denen man auf irgendwelchen Fluessen und im Meer seinen Adrenalinbedarf stillen kann. Hier bekommt man das Ganze beim Buchen eines normalen Speedboottickets kostenlos mit dazu. Adrenalinrausch dank Stromschnellen, Felswaenden, Untiefen, Ueberladung und mindestens 100 PS garantiert. Als besonderes Schmankerl ist die Verweildauer anzusehen, beim normalen Shotoverjet dauert der Spass 30 min und kostet 40 Euro, bei der laotischen Form bekommt man z.B. 10 Stunden Dauerspass zwischen Chang Rai und Luang Prabang schon ab 17 Euro. Wobei auch hier SICHERHEIT gross geschrieben wird, man achte auf die Helme der vorderen Sitzreihen. Dafuer meistert man die ueber 300 Flusskilometer in 8-10 statt mit dem Slowboat in ca 20 Stunden.

Lao Shotover !!!

2. Einen besonderen Zusatz zum Lao Lao Whisky findet man hier auch. Wer es mag ?!

 Lao Lao Whisky der besonderen Art

danach ist man dann aber sicherlich etwas hungrig! 

vielleicht etwas Gefluegel 

3. Passend zu unserer Heimwerkerserie, in der wir bereits den indonesischen Heimwerkerrasenmaeher vorgestellt haben, gibt dazu noch die laotische Kreissaege.

Lao Kreissaege, Modell Grossbaustelle 

(Hier das Sondermodell fliegendes Brett !!!) 

4. Der Transport erfolgt hier hauptsaechlich mit dem Lao Tuk-Tuk, dieses Modell ist zugelassen fuer 5 Personen (siehe Aufkleber 5P). Die Grossraumvariante ist bei gleicher Motorisierung 30cm laenger, fasst dafuer aber 9 Personen!

Lao Tuk-Tuk 

 

Von strandbar - Geschrieben am 19.03.2008, 14:41

Unsere Zugfahrt nach Chiang Mai war eigentlich in Ordnung. Die Abfahrt verzoegerte sich bereits um eine Stunde, warum auch immer, wir wissen es nicht. Die Fahrt selbst war recht ruckartig und nur selten schnell. Wir waren ueber unsere Schlafsaecke sehr froh, da es nur noch Plaetze im Aircondition-Wagen gab,

Schlafwagen bei Nacht

und es nachts ohne den Schlafsack viel zu kalt gewesen waere. Da der Zug in der Nacht angeblich auch noch zwei Stunden stand wegen einer defekten Wasserpumpe sind wir mit knappen vier Stunden Verspaetung nach 18 Stunden Zugfahrt in Chiang Mai angekommen.

Die Stadt ist nur ein Bruchteil der Groesse von Bangkok und daher auch wieder angenehmer in Sachen Verkehr etc. Dafuer scheint es doch nochmal ein bisschen heisser zu sein, selbst die Einheimischen hier stoehnen ueber die Tageshitze. Aber man kann ja nicht nur im Pool sitzen. Abends geht es dann schon eher, gleich am ersten Abend fand ein grosser Markt statt mit allerlei Waren, Hunderten von Essensstaenden

Nachtmarkt

und diversen Massage-Anbietern. Wir haben uns fuer eine Fussreflexzonenmassage entschieden, was sich als durchaus angenehm erwiesen hat.

Am naechsten Abend sind wir zum Tempel Doi Suthep, der einige Kilometer ausserhalb auf einem Berg liegt. Da wir mit einem der hier ueblichen Pick-Up-Taxis gefahren sind, hatten wir keinen sehr guten Ausblick auf die Strasse, so dass eine kurvenreiche Bergfahrt schonmal unangenehm werden kann. Aber wir haben es ueberstanden und es hat sich wirklich gelohnt. Zum Tempel hoch fuehren ueber 300 Treppenstufen, anstrengend und schweisstreibend. Ist man oben angekommen, findet man eine schoene Tempelanlage mit einer riesigen goldenen Stupa in der Mitte.

Doi Suthep

Doi Suthep

Noch eine Buddha-Statue

Seitenportal

Von hier oben hat man auch einen schoenen Ausblick auf die Stadt.

J

Da wir erst abends dort waren, haben wir das Abendgebet der Moenche noch beobachten koennen. Zuerst wurde leise gebetet, danach gingen sie in einen der Tempel zurueck, man hoerte das vertraute Pfeifen eines Modems und das Satellite-Chanting begann. Sehr fortschrittlich, die Buddhisten. Was wir leider verpasst haben, ist ein Bild von ein Paar Birkenstock Schuhen zu machen, die noch schlimmer aussehen als Juergens. Bei einem Schuh war die Ferse bereits komplett verschwunden, sprich man laeuft auf dem Boden. Wozu dann die Schuhe???

Auch der naechste Tag war gepraegt von verschiedenen Tempeln. Chiang Mai hat fast gleichviele Tempel wie Bangkok, um die dreihundert, obwohl es sehr viel kleiner ist. Direkt in der Innenstadt fanden wir zwei huebsche Exemplare. Zum einen, einen aus Holz gebauten Tempel, den Wat Pan Tao,

Buddhastatue im Pan Tao

 

Wat Pan Tao

und danach kam gleich der Wat Chedi Luang, der eher an eine Pyramiden-Bauart erinnerte.

Wat Chedi Luang

Nachdem wir verschiedentliche Informationen ueber die zahlreichen Kochschulen hier eingeholt haben, konnten wir uns schwerlich fuer eine entscheiden. Nur als Anmerkung, hier kann man Thai-Massage, Thai als Sprache, Thai-Boxing oder eben Thaikueche lernen, es gibt fuer alles einen Kurs. So haben wir zuerst einmal einen kuerzeren Abendkurs gewaehlt, um einen Eindruck zu bekommen.

Wir starteten mit einem Besuch auf dem Markt, um uns die heimischen Zutaten erklaeren zu lassen und natuerlich um einige Zutaten fuers Kochen zu kaufen.

Marktauswahl: Obst,....

... Gemuese....

.... Fische und Froesche roh

... und schliesslich gegrillt

Unser Kochlehrer ist ein lustiger, kleiner Thaimann mit einer noch lustigeren Lache. Im Anschluss sind wir zu seinem Haus gefahren, wo auch gekocht wurde. Uns wurden viele Dinge erklaert ueber die grundsaetzlichen Merkmale der Thaikueche, recht umgehend haben wir dann auch mit dem Schnippeln und dem Kochen begonnen,

Kampfausruestung

jeder an seiner eigenen Gasflamme. Der Meister gab die Anweisungen und wir haben geruehrt, geschwenkt und geschwitzt. Insgesamt haben wir fuenf Gerichte gekocht, die natuerlich alle gegessen werden mussten. Die Folge davon war eine gewisse Schwermuetigkeit, die auch nach zwei Stunden Marsch ueber den Nachtbasar noch nicht viel besser war.

Da der Abend ein voller Erfolg war und wir grossen Spass hatten, sind wir jetzt heute noch zu einem Tageskurs gegangen. Das Prozedere war dasselbe, lediglich die Gerichte waren unterschiedlich. Es gab z. B. eine leckere Tom Yam Suppe, diverse Curries, Chicken mit Cashewkernen und Fruehlingsrollen.

Unsere Werke

Aber der absolute Brueller war der Sticky Rice mit Mangoschnitzen. Das ist eine Art klebriger, eher trockener Reis. Dieser wird in Kokoscreme eingelegt, die Mango wird zum Teil auch in eine Sosse aus Kokosmilch und Zimt eingelegt. Wenn das Ganze dann gut durchgezogen ist, schmeckt es aeusserst lecker. Heute waren wir etwas gescheiter als gestern und haben nicht immer alles aufgegessen. Insgesamt haben wir also gelernt, wie man fachgerecht Knoblauch schaelt, Chilis zerschmettert und wie man sein Haus anzuendet.

Juergen beim Zuendeln

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